Fahrrad-Piktogramm auf dem ersten Teilstück des Radschnellwegs München-Garching

Fahrrad-Piktogramm auf dem ersten Teilstück des Radschnellwegs München-Garching © Laura Ganswindt

„Ein Gefühl von Holland im Freistaat!“

Der ADFC Bayern kommentiert den heute von Verkehrsminister Christian Bernreiter vorgestellten Ausbauplan für Radschnellverbindungen in Bayern.

Bernadette Felsch, Vorsitzende des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) Bayern, sagt: „Wir begrüßen, dass das erste Teilstück des ersten Radschnellweges von München ins Umland nun fertig ist. Endlich ein Gefühl von Holland auch im Freistaat! Nach über 10jähriger Planung dieses Abschnitts hoffen wir, dass der Bau weiterer Radschnellverbindungen schneller geht.“

Außer einer Machbarkeitsstudie nichts Konkretes

Für fünf weitere Radschnellwege nach München gibt es eine Machbarkeitsstudie. Nach Informationen des Fahrradclubs wird jedoch nur an dem nach Markt Schwaben geplant. „Für den Straßenbau in Bayern stehen viel mehr Geld und Personal zur Verfügung,“ ergänzt die Vorsitzende. Von Anfang an fordert der ADFC, dass der Freistaat die Baulast für die Radschnellwege übernimmt, damit die Zuständigkeiten klar geregelt sind und der Bau schneller vorangeht.

Radschnellwege mit großem Potenzial

Radschnellwege ermöglichen durchgängig ein komfortables, sicheres Fahren ohne ständige Zwischenstopps. So kommen Radfahrende zügig von A nach B, ohne durch motorisierten Verkehr gefährdet oder von Hindernissen ausgebremst zu werden. Radschnellwege haben wegen ihrer Attraktivität für Pendler und Pendlerinnen großes Potenzial, Fahrten vom Auto aufs Rad zu verlagern und somit Staus und dichtem Verkehr entgegenzuwirken.

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